Die Anfänge des Europäischen Theologischen Seminars gehen zurück auf das Jahr 1948, als in Schorndorf bei Stuttgart in den Jahren 1948-51 Bibelkurse für junge Männer und Frauen zur Vorbereitung auf den geistlichen Dienst angeboten wurden. Sieben Jahre danach (1958) wurde auf Anregung der Weltmissionsleitung der Gemeinde Gottes in Rudersberg-Krehwinkel eine Bibelschule eröffnet. 1962 zog die Schule nach Heilbronn um. Im Jahre 1964 wurde sie als internationale Ausbildungsstätte ausgestattet, damit auch andere europäische Länder davon profitieren konnten. Man zog um in die Schweiz, und die Schule erhielt den Namen Internationales Bibelseminar (IBS). 1973 kam die Schule zurück nach Rudersberg in Deutschland und diente bis 2002 den europäischen Gemeinden als Europäisches Bibelseminar (EBS). Seit 1973 bietet das EBS die folgenden Ausbildungsgänge nach der Kirchenberufeverordnung an: Pastor, Missionar, Gemeindehelfer, Katechet und Jugendleiter. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. 1980 wurde das Seminar Gründungsmitglied der European Pentecostal Theological Association (EPTA), welche die wichtigste europäische pentekostale theologische Zeitschrift JEPTA (Journal of EPTA) herausgibt. Seit 1982 unterhält das EBS auch Zweigschulen (Extension Schools of Christian Ministry – ESCM) in Europa und Afrika, in denen ca. 2.000 Studierende eingeschrieben sind. 1988 wurde das Seminar Mitglied der European Evangelical Accrediting Association (EEAA). Zum Herbstsemester 2002 zog das Europäische Bibelseminar nach Freudenstadt-Kniebis um. Im Rahmen dieses Umzugs wurde gleichzeitig eine Namensänderung in Europäisches Theologisches Seminar (ETS) vollzogen. Seit 2007 bietet ETS Masterkurse in Kooperation mit Lee Universität (Cleveland, TN, USA) an.